Homo Magi Seelsorge und so 25.10.2026 |
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Hallo Salamander,
man hat sein Ziel in Deutschland nur erreicht, wenn man eine eigene
DIN-Norm hat. Wenn dem so ist, dann haben die magischen Seelsorger jetzt
eine DIN-Norm:
Mit der Veröffentlichung der DIN SPEC 91494 „Spiritual Care im
Gesundheitswesen“ liegt erstmals ein praxisorientierter,
interprofessioneller Standard vor, der Einrichtungen dabei unterstützt,
spirituelle und existenzielle Bedürfnisse systematisch zu berücksichtigen.
Die kostenlos zur Verfügung gestellte Spezifikation richtet sich an
Einrichtungen und Fachpersonen in der stationären, teilstationären und
ambulanten Versorgung und schafft einen Orientierungsrahmen für den Umgang
mit spirituellen und existenziellen Anliegen von zu begleitenden Menschen
und Mitarbeitenden.[1]
Die EZW (evangelische Zentralstelle für Weltanschauu8ngsfragen) schreibt
zur „Spiritual Care“ (SC):
Die Norm soll helfen, über die körperlichen und seelischen Belange hinaus
die existenziellen und spirituellen Bedürfnisse von kranken Menschen in
die Gesundheitsversorgung mit aufzunehmen. Damit will sie dem Übersehen
und der Vernachlässigung der spirituellen Dimension entgegenwirken und
diese auch nicht den Angeboten „ganzheitlicher“ Heilkunde überlassen (…).
Die kostenlos zur Verfügung gestellte Spezifikation richtet sich an
Einrichtungen und Fachpersonen in der stationären, teilstationären und
ambulanten Versorgung und schafft einen Orientierungsrahmen, mit
spirituellen und existenziellen Anliegen von zu begleitenden Menschen und
Mitarbeitenden professionell umzugehen. Dabei handelt es sich um ein
Vornorm-Format, die als Impulsgeber sowie Orientierungs- und
Organisationshilfe dienen soll, nicht als ein starres Kontrollinstrument.
Zielvorstellung ist, dass alle Mitarbeitenden im Gesundheitswesen eine
grundlegende Sensibilität für spirituelle Fragen erwerben. Darüber hinaus
regelt die Norm die interprofessionelle Kommunikation zwischen Pflege,
Ärzteschaft und professioneller Seelsorge. Durch klare Prozesse soll nicht
nur Patienten geholfen
werden, sondern auch die Belastbarkeit der Angestellten im Klinikalltag
und der ambulanten Versorgung gestärkt werden. Es ist zu hoffen, dass
dadurch leidenden Menschen in ihrer Körper-Seele-Geist-Einheit besser
geholfen wird und auch die im Gesundheitswesen Tätige für sich neue
Kraftquellen entdecken.[2]
Das ist schon voll heidnische Seelsorge – wenn wir es schaffen, das mit
Inhalt zu füllen, was da gewünscht wird:
Unter SC wird hier eine Haltung der Zuwendung und der mitfühlenden
Begleitung verstanden, die Menschen mit ihren existenziellen und
spirituellen sowie religiös-kulturellen Fragen, Nöten und Ressourcen in
Krisen und Krankheitssituationen wahrnimmt. Sie richtet sich an die zu
begleitenden Menschen und an die Mitarbeitenden der Gesundheits- und
Sozialberufe. Darüber hinaus sind SC-Kompetenzen erforderlich, die
fortgebildet und geschult werden müssen. Fü r eine angemessene Anwendung
sind zudem strukturelle und organisationale Rahmenbedingungen
erforderlich, die in diesem Dokument adressiert werden.[3]
Und in der Tabelle 3 des Textes (Punkt 7.1. Allgemeines)[4]
sind u.a. auch die „spirituelle Anamnese“, „Rituale und Symbole“ sowie
„Feiern lebens- und jahreszeitlicher Ereignisse“ genannt. Da geht was –
schon gar in Verbindung mit den geforderten Fortbildungselementen. Wenn
das zur DIN-Norm wird, sollte man sich ganz schnell beim Arbeitgeber
melden (wenn das vom Berufsfeld passend ist). Und wir sollten uns
überlegen, wie wir das angeboten bekommen … wir haben ja auch lange genug
darauf gewartet.
Dein Homo Magi
[1]
www.din.de/de/din-und-seine-partner/presse/mitteilungen/neue-din-spec-91494-staerkt-spiritual-care-im-gesundheitswesen-1280008
; 19.10.2026
[4] ebenda
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