Homo Magi Schafhäutchen 27.09.2026 |
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Hallo Salamander,
nicht alle
Fragen kann man lösen. Das beginnt bei der Frage, warum mir am
Wochenende auf einem Bücherstapel „Dhoula Bel“ von Paschal Beverly
Randolph[1]
in die Hände fiel – mit dem unfassbar Kauf-fördernden Untertitel „Ein
Rosenkreuzer-Roman“ und „Übersetzt von Gustav Meyrink“.
Und beim Lesen
gleich ins Stutzen geraten. Dort steht:
(…) wenn einer
von denen, die mit einem Schafhäutchen über dem Gesicht geboren waren, und
denen daher im Volksmund die Fähigkeit zugeschrieben wurde, Geister zu
sehen, erklärte, es sei ein Gespenst in der Nähe; und da derartig
Bevorzugte Geister sehen konnten, so wünschte ich mir oft, ich möchte
einem begegnen, der mit zwei Schafhäutchen geboren war, sodass er sie
nicht nur sehen, sondern auch mit ihnen sprechen konnte.[2]
Eigenartig,
oder?
Die Suche
brachte jetzt online wenig Hinweise. So heißt es bei den Grimms:
schaf-häutlein,
um die kinder im mutterleib, amnios, amiculum. (…); das erste häutlein
nennet man das weiche, zarte, oder das schaaf - häutlein[3]
Die meisten
Online-Ergebnisse zitieren einfach nur wörtlich diese Stelle.
Ansonsten:
nichts. Meyrink ist normalerweise eine gute Quelle, von daher bin ich
jetzt ein wenig verwirrt. Hast Du eine Idee?
Ich warte mal,
was mir an Antworten zugespielt wird vom Universum.
[1]
Randolph, Paschal Beverly „Dhoula Bel“, Berlin (BoD), 2020
[2] Ebenda, S. 15
[3]
www.dwds.de/wb/dwb/schafh%C3%A4utchen ; 05.10.2026
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