| Homo
Magi - Sonderthema Mars Die Marsianer Eine Buchbesprechung |
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Die
Marsianer Wilhelm
Heyne Verlag Orig.:
The
Martians Es
wäre jetzt müssig für mich auf die einzelnen Episoden dieses Buches
einzugehen. Ein gutes Buch des hervorragenden Schriftstellers Kim
Stanley Robinson. Das Buch ist ein Episodenroman, der in vielen
Dingen auf Kim Stanley Robinsons Mars-Trilogie zurückgreift.
Der Hintergrund ist natürlich die Besiedelung des Mars und die
Charaktere die „Rote“ Ann Clayborn, Hiroko Ai, Sax Russell, um nur
einige zu nennen, tauchen wieder auf. Nur fehlt leider das verbindende
Element. Die Geschichten stehen alle nebeneinander, keine Verbindungen
ausser den Namen der Handlungsträger und das war es. Für einen
Episodenroman ist das zu wenig, für eine Kurzgeschichtensammlung etwas
zu viel. Eher drängt sich der Eindruck auf, wir haben hier ein paar
Episoden aus den Marsbüchern, die dort nicht hineinpassten, aber doch
noch verwertet werden sollen. Die
einzelnen Versatzstücke dieser Geschichtensammlung sind in ihrer Art
und in ihrer Güte sehr unterschiedlich. Die Verfassung des Mars und die
Anmerkungen dazu sind knochentrockenes Politologenfutter, die Gedichte
eher gewöhnungsbedürftig, denn es reimt sich nichts und die Sprache
die dort benutzt wird eher stümperhaft. Der Grossteil der vorgestellten Erzählungen ist jedoch sehr gut ge- und
beschrieben. Einen Blick auf eine stimmungsvolle Marsbeschreibung und
seiner ganzen Fremdartigkeit entschädigt den Mangel an rasanter Space
Opera oder Weltraumschlachten.
Erik Schreiber, Juni 2003 |
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