Homo Magi Lyrik I Gedichte von Homo Magi und Teammitgliedern alle Gedichte: Homo Magi, sofern kein anderer Autor explizit angegeben ist
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Kenne wir uns nicht woher?
Kennen wir
uns nicht woher, Ferner Schatten schlanke Finger Ferner Schatten schlanke Finger tanzen auf dem Wiesengrund, und sehr schläfrig liegt im Dunkel der alte, heil’ge Steinenrund. Dolmen steh‘n wie alte Zähne, das Moos sie wie ein Kleid verziert, wenn des Mondes volles Funkeln sich auf ihnen fast verirrt. Leise liegt das Gras, fast schlafend, liegen Wald und Wiese hier, und ganz leise, nicht mal wispernd, wartet schweigend das Getier. Wie in Hauch, ein leises Flüstern, spricht der Hexer seinen Fluch; und das Sternenzelt bedecket alles mit dem klaren Tuch. Und ein Gott erhört die Worte, hört sie fern im Firmament, hört den Fluch und den Gedanken, der dem Fluche immanent. Hebt die Hand mit einer Geste, die man nur von Göttern kennt, deutet nieder, auf die Wiese, zeigt herab vom Firmament. Wo gerade noch stand ein Hexer, auf den Lippen seinen Spruch, ist jetzt Ruhe, wieder Schweigen und ein wenig Brandgeruch. Wenn du rufst die alten Götter auf der alten Steine Platz – merke dir die weisen Worte, Wunsch, nicht Fordern, sei dein Satz. Lass die alten Götter schlafen, halte dich vom Fordern fern, denn die alten, weisen Götter, hören nur dein Wünschen gern. Ostara Wenn andere uns / von außen betrachten so sehen sie Bilder / und selten den Sinn. In ihren dunklen / Phantastereien gibt sich die Priest’rin / dem Gotte hin. Und während dann Herne, / der Hirsch und der Jäger, den mächtigen Phallus / tief in ihr versenkt, er – frei nach der Bradley – / dem ganzen Lande Avalon Friede / und Fruchtbarkeit schenkt. Drum sagten wir „Freunde! / Das was wir hier tuen in Wahrheit ist allen / Medien egal. Drum lassen wir hängen / des Hernes Gemächte, lasst sein was sonst nie / ist Ostaras Fanal! Und siehe, die Beiden, / sie standen im Kreise, manch eine Hüfte / wiegt sich im Takt. Aus Kehlen Gesänge, / die sonst man nie hörte, so hat Parodie / hier die Wahrheit gebracht. Was sonst wir nie taten, / um‘s Klischee zu meiden, war „Wicca“ und „Bradley“ / und nicht Asatru – die Beiden, sie waren / im Taumel gefangen, gebannt schauten alle / dem Ritual zu. Wir dürfen nicht länger / in Ängsten verweilen. Hinaus aus der Nische! / Mit Volldampf, voran! Wer sich nie traut, / ganz heidnisch zu leben, kommt niemals als Heide / im Leben ganz an. Gegen das Schweigen (wurde vertont von Armin Knorr, gibt es hier zu hören und hier als Video (wmv) zu sehen)
An des Feuers
heller Flamme
geht sie leis‘
von Mund zu Mund,
fliegt
gewispert immer weiter
in dem frohen
Freundesrund.
Und die
fernen Sterne funkeln
gleißend in
dem alten Licht,
das vom
Firmament herunter
alte wahre
Worte spricht:
/: Singt,
trinkt, Sterbliche,
erquickt euch
an der Glut!
Doch traut
euch – singt hinaus mit Schall
mit neu
gewonn’nem Mut!.
Euer Leben
ist zu kurz
für Feigheit
vor dem Freund!
Sagt ehrlich,
dass wir alle hier
in einem
Geist vereint! :/
Des Nachts,
da liegen alle still,
jeder in
seinem Raum.
Doch manchen
neckt in dieser Nacht
ein alter,
grauer Traum.
Sie sehen
Welten fern von hier
und Götter,
eine Schar
von Riesen,
welche ungeschlacht
beim lauten
Singen war.
/: Singt,
trinkt, Sterbliche,
erquickt euch
an der Glut!
Doch traut
euch – singt hinaus mit Schall
mit neu
gewonn’nem Mut!.
Euer Leben
ist zu kurz
für Feigheit
vor dem Freund!
Sagt ehrlich,
dass wir alle hier
in einem
Geist vereint! :/
Des Morgens
sind sie dann erwacht
und sprechen
eine Zunge;
doch reden
sie mit halber Kraft,
singen mit
halber Lunge.
Verstohlen
geht noch oft ihr Blick
hinaus ins
Menschenrund,
und mancher
strenge, fremde Blick,
verschließt
noch manchen Mund.
/: Singt,
trinkt, Sterbliche,
erquickt euch
an der Glut!
Doch traut
euch – singt hinaus mit Schall
mit neu
gewonn’nem Mut!.
Euer Leben
ist zu kurz
für Feigheit
vor dem Freund!
Sagt ehrlich,
dass wir alle hier
in einem
Geist vereint! :/
Steht die
Sonne im Zenit,
schreitet man
ins Grün,
und heimlich
sieht man viele dann
den Hammer
überzieh’n.
Doch mancher
spürt die Nähe hier
von manchem,
alten Gott,
und laute
Stimmen klingen auf
bei einem
Ahnen-Blot.
/: Singt,
trinkt, Sterbliche,
erquickt euch
an der Glut!
Doch traut
euch – singt hinaus mit Schall
mit neu
gewonn’nem Mut!.
Euer Leben
ist zu kurz
für Feigheit
vor dem Freund!
Sagt ehrlich,
dass wir alle hier
in einem
Geist vereint! :/
An des Feuers
hellen Flammen,
mitten in der
Nacht,
in den Herzen
aller Freunde
neue Kraft
erwacht.
Laut tönt er
nun aus Tausend Kehlen,
der alte,
weise Klang,
und alte
Götter lässt man preisen
mit lautem,
kräft’gem Sang.
/: Singt,
trinkt, Sterbliche,
erquickt euch
an der Glut!
Doch traut
euch – singt hinaus mit Schall
mit neu
gewonn’nem Mut!.
Euer Leben
ist zu kurz
für Feigheit
vor dem Freund!
Sagt ehrlich,
dass wir alle hier
in einem
Geist vereint! :/
Nur noch einmal Drachen reiten
Nur noch
einmal Drachen reiten, Hinaus in die Nacht
Wenn die
Nebel sich senken Suchst du starke Streiter
hat
eine eigene Seite bekommen Das Licht wirft sanfte Schatten
Das Licht
wirft sanfte Schatten
Ein Duft –
wie Anemonen
Du schläfst,
die Brust hebt sich im Takte
Wenn ich mir
jetzt was wünsche, Wenn die Dämonen wieder nagen Wenn die Dämonen wieder nagen an des Lebens festem Grund. Wenn die Windgeister verjagen Sicherheit aus Meer und Sund. Wenn die bösen Geister raunen, Alp und Traum sind nachts vereint, schweißgetränkt sind Tuch und Daunen, nachts das Kleinkind immer weint. Wenn an eitrig, eklen Orten sich erhebt der alte Wurm und der Finsternis Kohorten rüsten sich zum Festungssturm. Wenn die Engel Schwerter schleifen und die Teufel Kohlen schür’n und der Hydra Eier reifen, um zur Schlachtbank sie zu führ’n. Ach, lasst die dunklen Horden walten, lasst sie schreien, laut und wild. Ich will jede Bresche halten – an der Wand hängt stumpf mein Schild. Jetzt geh‘ ich erst eine rauchen, Hektik ist uns Magiern fern. Man ruft mich – sollt‘ man mich brauchen, bis dahin, Lichte, habt mich gern‘. Deren Füße sanftes Schreiten
Wie einst
Priesterinnen schritten,
Wie
Vestalinnen gegangen,
Deren Zehen
leises Tappen
Schlanke
Fesseln, da der Schimmer –
Der Runen
Laut, / der endlos scheint zu hallen,
Wer sinnhaft
lebt, / der folgt der Nornen Faden,
Wer jemals
meint, / er könnt in eitlem Eifern,
Der Runen
Laut, / er zieht durch alle Welten,
Wer Knoten
löst, / den Faden will entwirren,
Dann,
wenn die Feuer einer Nacht Wenn des
Kreises ganze Fülle Wenn, was
wir gemeinsam fühlten, Bleibt in
des Geistes dunklen Höhlen Jeden
Zweifel, jedes Fragen,
Lau und
leise weht der Wind, Oh da –
ein Haar! Ich lecke schnell Du, dein
Geschmack, er hängt noch dort, Ach! Ich
spür’ dich auf der Haut,
Alp
dieses Gedicht kann man sich auch anhören Text: Hermann Ritter; Melodie, Instrumente: Ragin; Gesang: Eira
Des Nachts, wenn Traumes Alp mich zwingt, die Seele tief hernieder sinkt, hinab, in Hels dunkle Gefilde. Dort sah ich manches Traumgebilde; über vieles muss ich schweigen, manches könnt ich euch nur zeigen, über manches darf ich dichten – etwas will ich euch berichten. Es standen dort der Toten viel um eines großen Schiffes Kiel Wachsend aus Myriaden Nägeln wird es einst die Welten segeln. Dann schwappt das große Totenheer dem Schiffe nach über das Meer. Sie bringen Kriege, Zwist und Streit, in Winter-, Axt- und Schwerterzeit. Ich sah das Schiff in voller Pracht, doch – da endete die Nacht. Schweißgebadet in den Decken tat mich die güld’ne Sonne wecken. Solang dem Schiff noch Nägel fehlen da will ich mich nicht länger quälen. Bei Frau und Wein und Sonnenlicht vergesse ich das Traumgesicht.
Noch lebt sie stark, die alte Zeit
N och lebt sie stark, die alte Zeit,starr hemmt sie die Magie. Die Seele in Atlantis weilt, nur in Salzgitter nie. Das Mittelalter hält noch Hof in Buch und Ritual; weit in der Zukunft liegt sie noch, tot im Landwehrkanal. Mit Stab und Dolch und Silberkelch, in Roben, nachts im Hain. Worte der Macht und Glyphenbann – wollen, wünschen, sein. Engelswort und Chakrenspiel, Energie strömt ein, Uhrzeigersinn und Außenring, Brot und roter Wein. Die Sonne sinkt nie über’m Land. Vivat Victoria! England, Irland, Schottland, Wales, die Lex Brittanica. Anglikaner, Rosenkreutzer, Freimaurer, OTO, großes Tier und großer Teich, Englisch zaubern – sowieso. Die alte Zeit, sie ist passe, auch wenn du’s nicht verstehst. Du weißt nicht, dass du rückwärts gehst, wenn du denn einmal gehst. Das unentdeckte Land ist doch der Morgen, schön und klar. Egal, was du mir nun erzählst, nicht immer ist „war“ „wahr“. Ich lebe in der neuen Zeit, die Gegenwart ist mein. Mächtig sei der Lebensweg und flammend sei das Sein. Magie gebiert sich täglich neu, der Phönix neu entbrennt, Salamander hell erglüht, die Schlüssel jeder kennt. Der Weg, er formt sich täglich neu, er windet sich im Kreis. Doch auch der Kreisweg führt ans Ziel, wenn man ums Zentrum weiß. Schritt für Schritt und Gang für Gang, voran nur, stets voran. So kommt der Mensch der neuen Zeit auf allen Wegen an.
Hessische Heiden Hehre
Männer wohnten dort Die
Heiden dort, sie waren toll
Refrain: Cäsar und
die Schreiberschar Und bei
der Völkerwanderung,
Refrain: Im Hessen
liegt der Odenwald, Doch ist
der Pfaffe mal nicht da
Refrain:
Sie ging Sie ging
– es hängt noch in der Luft So viele Leben
Leben Leben Leben Leben, immer wieder vorwärts streben, immer wieder trotzdem sterben, und das Wissen nicht vererben. Lieben Lieben Lieben Lieben - doch die Träume, sie zerstieben. Sind die Träume dann zerstoben, beginnt er neu, der Weg nach oben. In Ländern, Reichen und Nationen, erlebte ich Inkarnationen ich stand an vielen Ozeanen, erlebte die, die heute Ahnen. Immer einer unter gleich, niemals König in ‘nem Reich, niemals einer von den Reichen, stellte trotzdem viele Weichen. Jetzt, mein Weg ist fast zu Ende, ich so gern sie wiederfände, muss mich selbst erst wieder finden, manches lösen, manches binden. Steht der Zirkel, steht der Kreis? Erleb‘ ich’s noch – als Mann, als Greis? Stets tun die Gedanken kreisen – Seufz, ich muss wohl weiter reisen.
So vermisst
So vermisst, doch nie gekannt, nie gesehen, doch erkannt. Nie gesucht und doch gefunden, nie vermisst, doch nie verwunden. Nie geheilt, doch nie verwundet, nie erkrankt, doch nie gesundet. Stets allein und stets beisammen, immer kalt und stets in Flammen. Tausend Leben – nur Momente, nur ein Stern am Firmamente, niemals fort und niemals da, nie gespürt, doch stets ganz nah.
Du glaubtest
Du glaubtest, ich könnte dich einfach vergessen. Die brennenden Küsse auf meiner Haut, die Kühle deiner Finger in meinem Nacken, das sanfte Tasten deiner weichen, langen Finger an meinen Schenkeln entlang.
Du glaubtest, ich könnte dich einfach vergessen, den Geruch deines Haares im Sommer, deine wunderbaren rehbraunen Augen, dein Lachen, wenn du zwischen den Rippen sanft gekitzelt wirst
Du glaubtest, ich könnte dich einfach vergessen. Deinen Körper vergisst man nicht, zumindest nicht so einfach. Und wer ersetzt deine spitze Zunge, die mich so oft zur Weißglut treibt?
Du glaubtest, ich könnte dich einfach vergessen. Ich kann nicht Du weißt das.
Du glaubtet, ich könnte dich einfach vergessen Ich kann nicht. Ich weiß das.
Du glaubtest, du könntest mich einfach vergessen. Fällt dir nichts auf? Haben wir das nicht schon mal irgendwo gehört?
Du glaubtest, du könntest mich einfach vergessen. Du wirst es versuchen. Ich weiß es.
Du glaubest, wir könnten es einfach vergessen. Nie. Nie. Nie. (1987) Die Welt Die Welt, sie stand in Flammen,
verbrannt war alles Sein,
verloren und vernichtet
im hellen Feuersschein.
So griffen dann Dämonen
nach meines Herzens Glut,
zu zerreißen und zu trinken,
mein Leben und mein Blut.
Sie rissen mir di eDärme
aus meinem wunden Leib,
und fraßen meine Seele,
im Anbeginn der Zeit.
Bevor die Schmerzen kamen
erstarrte ich und fror,
am Ende alles Lebens,
das sich im Nichts verlor.
Oh Mutter, hör mein Rufen.
Gebrauche deine Macht!
Hättest du mich nie getrieben
hinaus in jener Nacht.
(2004)
Kalte Tode
In einer großen Halle am kalten Ende der Welt da sitzen meine Freunde, mein Trank ist schon bestellt.
Es klingen keine Lieder, es blitzt kein kluger Reim; sie sitzen und sie schweigen in ihrem letzten Heim.
Sie sitzen auf hohen Stühlen mit Lehnen aus uraltem Holz, uns aus ihren Minen sprechen des Mutigen Hoffart und Stolz.
Ihr Tod trug keinen Schrecken, kam doch nach freier Wahl. Nur dem, der sich stets fürchtet, dem schmeckt das Sterben schal.
Ich höre leise ihr Murmeln, wenn Schlaf mich übermannt. Sie warten, dass ich folge, ruhig an des Schnitters Hand.
Sie sitzen und sie warten, bis dass der Tod mich bringt – ich lass sie noch `was warten, bis dass es im gelingt.
Die letzte GrenzeSie haben die weißen Flecken der
irdischen Landkarte getilgt – Unsere Vorfahren ließen uns am Ende der
Geschichte stehen. Doch mich habt ihr nicht gefangen, Es sind nicht meine Kinder in fast
erwachsenen Körper, Sinn lehre ich sie und Wollen, Mut und
List, Die letzte Grenze ist meine Front: Die
Hoffnungslosigkeit. Ihr habt das Buch gefüllt. Des Sturmes Winde treiben Des Sturmes Winde treiben Die Donnerfronten rollen Und schwere Tropfen fallen, Du Sturm zwischen den Welten, Zerzaus nur meine Haar, Oh Loki, lass den Donn’rer, Die Erde nach dem Regen, Dein Eidbruder hat Weisheit,
Wenn nach viel zu vielen Leben
Müdigkeit Dich nun umfängt und Dir unbewusst die Schritte näher an den Abgrund lenkt. Frag nicht, ob ich dir verhelfe, zur Erlösung aus der Qual. Diesmal will ich alles leben, bis der Trank ist alt und schal. Du bist hier, um zu vollenden - ich bin hier zum Neubeginn. Für dich heißt nur sterben siegen, für mich heißt Geburt Gewinn. ***************
Der roten Flamme
tief in mir, ***************
Sich drehend,
torkelnd fast,
Wenn also mein
Kopf sich dreht
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Ansichts der
Tatsache,
Doch obwohl deine
Wenn unsere
Flammen
bis nichts
Doch -
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Das meine Küsse,
wie Dolche,
Als weich und
lebendig,
Was den Vollmond
betrifft,
Und wenn dort
gewesen wäre,
Kalt weht der Wind aus dem Norden. Kalt weht der Wind aus dem Süden. Kalt ist der Wind aus dem Westen. Kalt ist der Wind aus dem Osten. Kommet, ihr Winde, Ich bin hier, Denn ich gebe Befehle ******************
Ihr, die ihr euch Meister deucht
seid doch nur Tandgestalten,
braunes Laub im kalten Wind
der ew'gen Gottgewalten.
Ihr, die ihr euch Meister nennt
seid doch nur alter Plunder,
trifft der göttlich' Funke euch
verpufft ihr doch wie Zunder.
Ihr, die ihr euch Meister schimpft
könnt nie Magie regieren,
die Magie regiert kein Mensch,
Magie sucht sich die ihren.
Ihr, die ihr euch Meister heißt,
ihr seid nur Wissens-Klauber,
mal stehlt ihr einen Gegenstand,
mal klaut ihr einen Zauber.
Doch der Zauber des Gedichts,
den Geist der Melodien,
dass ihr den regieren wollt,
das hab' ich nicht verziehen.
Eine sanfte Melodie
mit zaubermächt'gen Zeilen
lockt viel mehr als jedes Buch
den Sucher zum Verweilen.
Und hab' ich ihn in meinen Netz
mit Worten und mit Tönen
kann ich ihn auch solang ich will
von eurer Macht entwöhnen.
(Mai 2005)
Hermann Ritter
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Lyrik II
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